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Beerdigung

Die Beerdigung

Die kirchliche Beerdigung unserer Verstorbenen ist kein Sakrament – aber sie gehört zu den sieben Werken der Barmherzigkeit.

Nichts in unserem Leben ist sicherer als der Tod.

„Mitten im Leben sind wir vom Tod umfangen“ heißt es in einem mittelalterlichen Lied. Der Tod aber ist nicht nur mitten im Leben, er reißt auch mitten aus dem Leben heraus. Als Christen vertrauen wir darauf, dass mit dem Tod nicht alles aus und vorbei ist. Für uns gilt, was gläubige Menschen auf einen Grabstein geschrieben haben: „Geboren um zu sterben. Gestorben um zu leben“. Der Tod ist überall und so auch mitten unter uns. Wenn er eintritt, heißt es für die Lebenden: Abschied nehmen; vielleicht von einem Menschen, der uns im Leben sehr nahe gestanden hat.

In der katholischen Kirche haben wir mehrere Riten, mit denen wir den Verstorbenen in die andere Welt hinausbegleiten: Die Trauerfeier in der Kapelle auf dem Friedhof und die hl. Messe für den Verstorbenen in der Kirche („Exequien“ genannt, auch „Auferstehungsamt“ oder „Requiem“).

Manche Trauernden möchten, dass die Gottesdienste in der Kirche und/oder auf dem Friedhof möglichst kurz gehalten werden. Für andere Trauerfamilien ist es wichtig, dass das Leben eines Verstorbenen ausführlicher zur Sprache kommt. Das kann z. B. auch ein Angehöriger übernehmen. Es können Lieder- oder Textwünsche abgesprochen oder andere Vereinbarungen getroffen werden. So kann eine Beerdigung mit den Angehörigen gut abgestimmt werden.

Im Todesfall nehmen Sie am besten Verbindung mit einem unserer Pastoralbüros auf. Die Mitarbeiterinnen vermitteln dann den Kontakt mit dem Leiter der Trauerfeier.

Zum Schluss ein Text von Marie Luise Kaschnitz:

Die Mutigen wissen dass sie nicht auferstehen   -   dass kein Fleisch um sie wächst am jüngsten Morgen   -   dass sie nichts mehr erinnern niemandem wiederbegegnen   -   dass nichts ihrer wartet   -   Keine Seligkeit   -  keine Folter   -   ICH BIN NICHT MUTIG.