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Versöhnung

Die Versöhnung

Liebende leben von der Vergebung

Mehr als uns bewusst ist, leben wir tagtäglich von Versöhnung. Wir gehen nachsichtig miteinander um: mit Worten, mit versöhnendem Schweigen, mit entgegenkommenden Gesten, mit dem Wiederknüpfen gestörter Beziehungen, mit klärenden Gesprächen. Viel öfter, als wir es in Gottesdiensten feiern, leben wir in unseren menschlichen Begegnungen: Das Verzeihen.

In solchen vielfältigen Formen des Neuanfangens und im Sakrament der Versöhnung (Buße) erfahren wir Gottes uneingeschränkte Liebe: Er akzeptiert uns, auch mit unseren Schwächen und unserem Versagen. Die Botschaft Jesu Christi ermutigt die Menschen, dieser Liebe zu vertrauen und so Ängste zu überwinden, die uns immer wieder verleiten können, lieblos statt mitmenschlich zu handeln. Jesus selbst ist die Versöhnung in Person. Seinen Lebensweg ging er bis zum Äußersten: Unverzeihliches zu verzeihen.

Der zentrale Auftrag der kirchlichen Gemeinschaft ist: Den Traum Gottes von einer versöhnten Welt wach zu halten. In jedem Menschen ist Sehnsucht nach Frieden. Gott traut uns die Verantwortung zu:
Wir können immer wieder neu anfangen – in unserer Beziehung zu Gott, in unseren persönlichen, mitmenschlichen Beziehungen und im gesellschaftlichen und politischen Zusammenleben. Im schöpferischen Gott gründet unser Glauben, dass eine andere Welt möglich ist.

„Von Kindesbeinen an“ feiern wir die kostbaren Möglichkeiten zu einem versöhnten Leben; so schon bei der Vorbereitung der Kinder auf die Erstkommunion. Neben dem gemeinsamen Eingeständnis mangelnder Liebe zu Beginn jeder Messfeier wird in das Beichtgespräch eingeführt: „Es gibt einen Ort, wo ich – mag passiert sein, was will – auf einen verschwiegenen Menschen treffe und Vergebung im wahrsten Sinne des Wortes „hören“ kann.

Regelmäßige Gelegenheiten zum Beichtgespräch bestehen samstags nach der Morgenmesse in der Kirche St. Marien (ca. 9.30 Uhr) und samstags nach der Vorabendsmesse in der Kirche St. Josef (ca. 18.00 Uhr)
Darüber hinaus kann jederzeit ein Termin für ein persönliches Beichtgespräch mit einem unserer Priester vereinbart werden. Im Laufe des Jahres finden wir uns zu Versöhnungsgottesdiensten in unterschiedlichen Formen zusammen.
Bitte, beachten Sie dazu die Aushänge in unseren Schaukästen bzw. die Pfarrnachrichten.