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Ehe

Die Ehe

„Verliebt, verlobt, verheiratet …“ so beginnt ein Schlager-Oldie, so beginnen auch manche Kinderspiele und Kinderreime. Manche junge Menschen haben die Vorstellung, dass auch so die Ehe beginnen kann. Ist die Ehe wirklich ein Kinderspiel? Ehe hat mit Liebe zu tun.

Liebe ist etwas Schönes und Gutes und (fast) alle Paare heiraten aus Liebe. So stellt sich die Frage, warum denn manche Ehe nicht an das große Ziel kommt, einander treu zu sein, bis der Tod sie scheidet?

Wenn Mann und Frau nur äußerlich voneinander angezogen sind und die Ehe auf Sympathie und Erotik aufgebaut wird, kann das auf Dauer nicht gut gehen. Verliebt sein ist noch nicht Liebe! Auch Gefühl und Romantik sind nicht Liebe. Die Ehe braucht eine tiefere Form der Liebe sonst kann sie in einer Katastrophe enden.

Was Liebe ist, hat uns Jesus vorgelebt. Aus Liebe hat er den Kreuzestod auf sich genommen. Er liebt uns, bis es weh tut. Für seinen Tod aus Liebe erfährt er nur Spott und Undankbarkeit. Wenn das Brautpaar heiratet, wird es mit dem Zeichen des Kreuzes gesegnet, das durch Jesu Tod zum Zeichen der Liebe geworden ist. Vorher aber verspricht sich das Brautpaar, sich treu zu sein „in guten wie in bösen Tagen, in Gesundheit und Krankheit bis der Tod uns scheidet.“

Für katholische Christen ist die Ehe ein Sakrament, weil die Ehe totale und bedingungslose Liebe meint. Und Liebe nicht nur als Gefühl. Wenn Mann und Frau zueinander JA sagen „in guten und in bösen Tagen“, dann wird aus dem Verliebtsein erst richtige Liebe. Diese eheliche Liebe muss das Brautpaar ganz wollen. Ein guter Rat für die Brautleute ist ganz sicher: Nehmen Sie Gott als Dritten in Ihren Ehebund auf, dann ist es leichter, eine gute Ehe zu führen.

Und wenn die Ehe gültig geschlossen ist, kann kein Bischof oder Papst sie scheiden, denn „was Gott verbunden hat, das darf der Mensch nicht trennen“ sagt Jesus. (Mt 19,6)

Bevor Sie einen Hochzeitstermin endgültig festlegen, sollten Sie mit einem unserer Pastoralbüros Kontakt aufnehmen. Dann wird sich einer der Geistlichen (Diakon oder Priester) bei Ihnen melden, um bei einem ersten Treffen mit Ihnen über ihr Leben und das Sakrament der Ehe ins Gespräch zu kommen, sowie ein „Ehevorbereitungsprotokoll“ auszufüllen. Dann können wir auch Tag und Uhrzeit Ihrer kirchlichen Trauung abstimmen.

Bei einem weiteren Treffen geht es dann um die Gestaltung der kirchlichen Feier (z.B.: Texte, Lieder etc.). Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen auch gerne ausführlichere Eheseminare.