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Sakramente

Liebe Leserin, lieber Leser,

hier möchten wir Ihnen kurz darlegen, wie in unserer Pfarreiengemeinschaft die Sakramente und Sakramentalien, die kirchlichen Feiern an den Lebenswenden, gefeiert werden und was dabei zu berücksichtigen ist. Auch was die einzelnen Feiern bedeuten, wollen wir in wenigen Sätzen erläutern.

Warum gibt es Sakramente und was soll das?

Gott ist nicht weit weg im Himmel geblieben, sondern er ist den Menschen nahe gekommen. Er ist selber in Jesus Christus Mensch geworden. Damit wir auch heute noch seine Nähe spüren können, hat er uns wirkmächtige Zeichen hinterlassen: zunächst einmal die Gemeinschaft der an ihn Glaubenden (die Kirche als Grundsakrament), sodann in ihr verschiedene Zeichenhandlungen, durch die wir die stärkende und Orientierung schenkende Nähe Gottes erfahren dürfen.

Was ist ein Sakrament? Kann man das auch kürzer sagen?

Ja, z.B. so: „Sakramente sind Zeichen der Nähe Gottes, die bewirken, was sie bezeichnen.“

Wie viele Sakramente gibt es?

Im Laufe der Kirchengeschichte hat die Anzahl der Sakramente variiert. Auch heute noch schätzen die verschiedenen Konfessionen dies unterschiedlich ein. Für die kath. Kirche wurde beim Konzil von Trient festgehalten, dass es sieben Sakramente gibt.

Welche Sakramente kennt die kath. Kirche?

  1. Taufe
  2. Firmung
  3. Eucharistie
  4. Versöhnung
  5. Krankensalbung
  6. Ehe
  7. Weihe (zum Diakon, Priester, Bischof)

Was ist mit der Beerdigung?

Sakramente werden lebenden Menschen gespendet. Daher zählt die Beerdigung nicht zu den Sakramenten. Sie ist allerdings eine für die Angehörigen des Verstorbenen ganz wichtige religiöse Feier. Deshalb werden wir auch dazu hier etwas schreiben.

Wie „geht“ solch ein Sakrament? Wie feieren wir es hier in Nippes/Bilderstöckchen?

Das wird nun auf den folgenden Seiten erklärt.

Wer hat diese Texte verfasst?

Wir haben unter den Seelsorgerinnen und Seelsorgern unserer Pfarreiengemeinschaft  aufgeteilt, wer sich mit welchem Sakrament befasst. Dadurch entsteht ein sehr buntes Bild. Zu jedem Sakrament ließe sich noch viel mehr sagen, und andere Seelsorger würden andere Schwerpunkte setzen. Die Gedanken der Fachleute haben wir dann bewusst von einer Nicht-Theologin aus dem Pfarrgemeinderat in normales Deutsch übertragen lassen.